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Das Problem von anhaltenden Schlafstörungen wird gerne unterschätzt, denn auch der Schlaf unterliegt natürlichen Schwankungen.

Unser Schlaf ist «launisch» und unterliegt wie unsere Stimmung natürlichen Schwankungen. Schlechte und gute Nächte wechseln sich ab. Problematisch wird es meist dann, wenn der schlafbezogene Erholungseffekt über eine längere Zeit hinweg ausbleibt und sich unsere Tagesbefindlichkeit verschlechtert. Es entsteht ein Leidensdruck. Wir beginnen, uns um den Schlaf zu sorgen, um mögliche Ursachen zu erkennen und Lösungen zu finden.

Die Sorge kann helfen, schlafmedizinischen Rat zu suchen, Stressursachen abzubauen oder Massnahmen gegen äussere Störfaktoren zu ergreifen. Problematisch wird es meist dann, wenn die Sorge um den Schlaf anhält. Wir geraten in einen Teufelskreis, in dem wir uns zunehmend sorgen, angespannt sind und schlecht schlafen. Je mehr der Schlaf zum Gradmesser unseres Wohlbefindens wird und je mehr wir die Aufmerksamkeit auf ihn richten, desto mehr verselbstständigt sich das Problem, denn der Schlaf entzieht sich der bewussten Kontrolle. Das sich Sorgen wird unproduktiv, verstärkt eine Negativität im Denken und Fühlen und wird selbst zum Problem.

Es ist daher ratsam, die ungünstige Eigendynamik des sich Sorgens zu stoppen. Eine psychologische Unterstützung im Rahmen einer schlafmedizinischen Behandlung kann hierbei hilfreich sein.

Ute Bahner
Psychothreapeutin und Somnologin

» Weitere Informationen zum Thema Schlaf und den verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten


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